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„Sehen und handeln“ - Ökumenische Kampagne während der Fastenzeit 2018

Werde Teil des Wandels - Für eine Welt, in der alle genug zum Leben haben.

Die ökumenische Kampagne thematisiert in diesem Jahr die problematischen Entwicklungen in der Welt: Politische Spannungen, Ungleichheit und Klimakrise verschärfen sich weiter. Am stärksten leiden die Menschen, die bereits wenig haben. Deshalb ist ein Wandel notwendig. Viele Menschen in der Schweiz und weltweit sind sich dessen bewusst. Sie alle und auch Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein sind überzeugt: Eine wirkliche Verbesserung der menschenunwürdigen Situation in armen Ländern ist nur möglich, wenn auch wir uns verändern. Darum: Werde Teil des Wandels.

Viele Menschen wünschen sich eine Welt, in der Frieden und Gerechtigkeit herrschen, die Umwelt intakt ist und in der wir an das Wohlergehen der zukünftigen Generationen denken. Immer mehr Menschen nehmen das Heft selbst in die Hand und beginnen, etwas zu verändern. Deshalb haben sich die Verantwortlichen der Hilfswerke auf die Suche nach Hoffnungsgeschichten und Inspirationen gemacht.

Sehen und handeln 2018

 

 

Die Ökumenische Kampagne gehört zur Fastenzeit. „Fastenzeit“ heissen in unserer Kirche die sechs Wochen der Vorbereitung und Ausrichtung auf Ostern, unserem grossen Fest der Auferstehung, dem Sieg des Lebens über den Tod. Wie die Bibel von einer vierzigjährigen Wanderschaft des Volks Israel durch die Wüste erzählt und Jesus sich vierzig Tage in die Wüste zurückzog, werden uns diese vierzig Tage vor Ostern geschenkt, um unsere Lebenswanderung, unseren Lebensweg zu überdenken und gegebenenfalls neu auszurichten. Wir haben in den vierzig Tagen eine bewusste Zeit des Hinsehens und Wahrnehmens, wie wir leben, was um uns herum und in der Welt geschieht, was uns wichtig ist, und eine Zeit, unser Leben neu auszurichten auf Gott und seine Botschaft. Dabei hilft uns das diesjährige Thema der ökumenischen Kampagne, die unter dem Thema steht: Werde Teil des Wandels. Für eine Welt, in der alle genug zum Leben haben.

 

Hilfreiche und herausfordernde Impulse zur bewussten Gestaltung der Fastenzeit gibt in der Schweiz seit 1969 die Ökumenische Kampagne mit ihrem Kirchen-verbindenden thematischen Schwerpunkt, der zum genauen Hinschauen einlädt, zum Nachdenken im Lichte des Evangeliums und zum solidarischen Handeln. Es geht um das Erkennen weltweiter Zusammenhänge, um Einsicht in die Auswirkungen unseres Lebensstils auf unsere Mitmenschen und die Mitwelt und um entsprechendes Handeln, ums bewusste Teilen und Einstehen für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, für Frieden und die Achtung der Menschenrechte.

Getragen wird die Ökumenische Kampagne von den drei Landeskirchen und ihren Hilfswerken „Fastenopfer“, „Brot für alle“ und „Partner sein“. Sie gestalten jedes Jahr einen ökumenischen Kalender für die Vorbereitung auf Ostern und Plakate, die ein Stück unserer Wirklichkeit unter die Lupe nehmen. Sie erarbeiten ein Werkheft „Gottesdienste“ und „Katechese“ für die Arbeit in den Pfarreien und Kirchgemeinden. Sie führen schweizweite Aktionen und Unterschriftensammlungen durch und sammeln Geld für kirchliche Solidaritätsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.

 

Weitere Informationen: www.sehen-und-handeln.ch

 

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8708 Männedorf
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Montag-Freitag, 9.00-11.30 Uhr