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„Sehen und handeln“ - Ökumenische Kampagne während der Fastenzeit 2017

Fehlt das Land, fehlt das Brot. In der Ökumenischen Kampagne 2017 weisen Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein auf die negativen Folgen von Land Grabbing hin. Auch Schweizer Banken und Finanzinstitute investieren in Projekte, die Monokulturen fördern. Das Nachsehen haben die einheimischen Bauernfamilien, wie das Beispiel von Palmölplantagen in Indonesien zeigt.

Die Ökumenische Kampagne gehört zur Fastenzeit. „Fastenzeit“ heissen in unserer Kirche die sechs Wochen der Vorbereitung und Ausrichtung auf Ostern, unserem grossen Fest der Auferstehung, dem Sieg des Lebens über den Tod. Wie die Bibel von einer vierzigjährigen Wanderschaft des Volks Israel durch die Wüste erzählt und Jesus sich vierzig Tage in die Wüste zurückzog, werden uns diese vierzig Tage vor Ostern geschenkt, um unsere Lebenswanderung, unseren Lebensweg zu überdenken und gegebenenfalls neu auszurichten. Wir haben in den vierzig Tagen eine bewusste Zeit des Hinsehens und Wahrnehmens, wie wir leben, was um uns herum und in der Welt geschieht, was uns wichtig ist, und eine Zeit, unser Leben neu auszurichten auf Gott und seine Botschaft.

 

Hilfreiche und herausfordernde Impulse zur bewussten Gestaltung der Fastenzeit gibt in der Schweiz seit 1969 die Ökumenische Kampagne mit ihrem Kirchen-verbindenden thematischen Schwerpunkt, der zum genauen Hinschauen einlädt, zum Nachdenken im Lichte des Evangeliums und zum solidarischen Handeln. Es geht um das Erkennen weltweiter Zusammenhänge, um Einsicht in die Auswirkungen unseres Lebensstils auf unsere Mitmenschen und die Mitwelt und um entsprechendes Handeln, ums bewusste Teilen und Einstehen für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, für Frieden und die Achtung der Menschenrechte.

Getragen wird die Ökumenische Kampagne von den drei Landeskirchen und ihren Hilfswerken „Fastenopfer“, „Brot für alle“ und „Partner sein“. Sie gestalten jedes Jahr einen ökumenischen Kalender für die Vorbereitung auf Ostern und Plakate, die ein Stück unserer Wirklichkeit unter die Lupe nehmen. Sie erarbeiten ein Werkheft „Gottesdienste“ und „Katechese“ für die Arbeit in den Pfarreien und Kirchgemeinden. Sie führen schweizweite Aktionen und Unterschriftensammlungen durch und sammeln Geld für kirchliche Solidaritätsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.

 

Weitere Informationen: www.sehen-und-handeln.ch

Adresse Pfarramt

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