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40 Jahre ökumenisches Fraue-Zmorge Männedorf

Am Mittwoch, 10. Mai 2017, feierte das ökumenische Fraue-Zmorge Männedorf sein 40-jähriges Jubiläum.
40 Jahre ökumenisches Fraue-Zmorge Männedorf

Musiktrio Klangheimlich

Seinen Anfang hatte das Fraue-Zmorge im Sommer 1977, als in einer Woche verschiedene Vortrags- abende mit Gesprächsgruppen stattfanden, die von Leuten aus den beiden Landeskirchen und den Freikirchen von Männedorf vorbereitet worden waren. Nach diesen Anlässen traf sich eine kleine Gruppe von Frauen später zum gemeinsamen Zmorge, um sich über diese Anlässe auszutauschen. So entstand der Wunsch, weiterhin Gesprächsrunden und Treffen für Frauen zu haben. Zu Beginn waren es fünf Frauen, die sich privat trafen, um sich Gedanken zum Bibelwort aus dem Losungsbüchlein zu machen. Bald traf man sich regelmässig einmal pro Monat. Man begann, Themen für die Treffen auszuwählen und weitere Frauen einzuladen. Bald waren die Treffen so gross, dass man sie vom Privathaus ins reformierte Kirchgemeindehaus verlegen konnte. Dort traf man sich zu Beginn in einem der Sitzungszimmer bis auch das zu klein wurde und der Fraue-Zmorge in den Saal des Kirchgemeindehauses verlegt wurde. Wichtig waren bei den Treffen ein Bibelwort zu Beginn, ein Zusammensein beim Zmorge in froher Runde und das Behandeln von lebensnahen Themen. In den 90er- und 2000er-Jahren fanden sich meist 100, oft sogar viel mehr Frauen beim Fraue-Zmorge zusammen. In den letzten Jahren sind die Zahlen leicht auf etwa 80 Frauen zurückgegangen. Nichts desto trotz ist das Fraue-Zmorge immer noch eine ökumenische Institution in Männedorf, die unzählig viele Begegnungen und Vernetzungen unter den Frauen in Männedorf ermöglicht hat und weiterhin ermöglicht. Darum gab es am 10. Mai auch Grund, dieses Jubiläum gross zu feiern. Über 100 Frauen fanden sich im Kirchgemeindesaal zu diesem freudigen Anlass.

Am Anfang betonten Pfarrerin Marjoline Roth von der reformierten Kirche Männedorf und Pfarreibe- auftragte Barbara Ulsamer von der katholischen Kirche Männedorf-Uetikon, dass das Fraue-Zmorge aus dem ökumenischen Zusammenleben in Männedorf nicht wegzudenken sei und Gemeinderätin Heidi Burkhardt bezeichnete das Fraue-Zmorge als wichtiges Element für die Dorfgemeinschaft in Männedorf. Das Trio Klangheimlich mit Markus Landolt, Claude Hutter und Ornella Lapadula führten anschliessend anhand verschiedener Frauennamen durch ein buntes musikalisches Programm mit viel Witz, Geist und Humor. Natürlich wurde auf das Jubiläum an diesem Morgen auch angestossen. Nach langjährigem Engagement wurden an diesem Morgen auch vier Frauen mit grossem Dank aus dem Team verabschiedet, nämlich Yvonne Friz, Lilo Kradolfer, Rita Köberlein und Rosmarie Bossard. Allen Frauen, die sich in all den Jahren für das ökumenische Fraue-Zmorge engagiert haben, die geplant, Flyer gestaltet, Referentinnen angefragt und eingeladen, eingekauft, dekoriert, gestaltet, Zmorge gemacht, wieder aufgeräumt und die mit ihrem Einsatz so viel Austausch, so viele wertvolle Begegnungen und Erfahrungen über alle Konfessionsgrenzen hinweg ermöglicht haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Für die Zukunft wünschen wir allen weiterhin Engagierten alles Gute und Gottes Segen und weiterhin viele gute Begegnungen, bereichernde Erfahrungen und gemeinsamen Austausch.

Die Anlässe werden in Zukunft neu gestaltet werden: Neu wird das bisherige Fraue-Zmorge nun FraueMorge heissen, es wird einen Vortrag und Kaffee und Gipfeli und Diskussions- und Austauschrunden geben. Der erste FraueMorge dieser neu gestalteten Art wird am Mittwoch, 20. September, zum Thema „Claro – eine Erfolgsgeschichte“ stattfinden. Herzliche Einladung an alle Frauen!

Barbara Ulsamer

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