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1850 bis 1900

seit ca. 1850
Katholiken, zunächst aus der Innerschweiz, bald auch aus Italien, lassen sich am Zürichsee nieder. Daher Bedarf an katholischen Gottesdiensten und Seelsorge
1864
Am 11.9. findet erstmals seit der Reformation in Männedorf wieder eine kath. Messe statt (in einem Fabrikgebäude – ungefähr dort, wo heute die evang.-methodistische Kirche ist)
1874
Männedorf wird als Filiale von der kath. Pfarrei Horgen aus betreut
1875
Mit Christian Wetterwald wird ein kath. Priester für Männedorf zuständig
1879
Die "inländische Mission" erwirbt für 15.000 Franken ein Wohnhaus, das zu einem "Betsaal" sowie einer Wohnung für den Geistlichen umgebaut wird. 
1882
Männedorf wird von der Pfarrei Horgen getrennt und rechtlich zu einer eigenen Pfarrei. Dazu gehören sämtliche (!) Gemeinden des Bezirks Meilen. Erster Pfarrer wird Martin Dominik Schuler aus Rotenthurm.
1892
Pfarrer Heinrich Schmitt initiiert die Planung eines Kirchenbaues. Am 27.6.1892 Gründung eines Kirchenbauvereines, am 21.10. Kauf eines Grundstücks im Hasenacker. Der St. Galler Architekt August Hardegger wird mit dem Kirchenbau beauftragt.
1893
Einweihung der neuen Kirche, Patrone sind St. Stephan und St. Laurentius
1893-98
Zur Finanzierung des Kirchenbaues unternimmt Pfr. Schmitt mehrere Bettelreisen nach Amerika und nach Österreich
1897
Bau eines Pfarrhauses (heute Pfarreizentrum)
1898
Bau des Turmes und der Sakristei – aus Geldmangel konnten diese nicht zugleich mit der Kirche errichtet werden